Stadt Ober-Ramstadt
Sie befinden sich hier: Über uns / Gesundheit & Soziales
Bericht aus den Arbeitsgruppen
Zusammenfassung der Arbeitsergebnisse der Arbeitsgruppen des Lokalen Bündnisses für Familien in Ober-Ramstadt
Alle 4 Arbeitsgruppen haben sich zwischenzeitlich getroffen.
Aus diesen Treffen wurden verschiedene Ergebnisse in die
Lenkungsgruppe genommen.
Versorgung im Alter
Aus der Arbeitsgruppe „Versorgung im Alter“, die sich aus VertreterInnen des Seniorenbeirates, verschiedener kirchlicher Einrichtungen, freier Träger, Privatpersonen sowie des Magistrats zusammensetzt, wurde folgende Prioritätenliste in die Lenkungsgruppe eingebracht:
1. Sprechstunden; Hilfe bei Amtsgeschäften
2. Pflegeberatung
3. Paten-Oma/Opa für Familien mit Kindern
Hospizgruppe
4. Lesepaten – zur Leseförderung für Kinder
5. Betreuung/Treffpunkte für ältere MigrantInnen
themenbezogene Gesprächsangebote; Selbsthilfegruppen
Hotline für Betreuungspersonen bei Krankheit etc.
Angebote für Jugend und Senioren
„Zeit haben für Ältere“ (Einzelgesprächsangebote)
6. „Lesekönige“ – SchülerInnen lesen Senioren vor
Seniorenservice
Notfallflyer mit Notrufnummern und Hilfsangeboten
Die konkreten Planungen für das Jahr 2009 wurden wie folgt festgelegt:
Als wichtigste Aufgaben stehen als erstes eine genaue Erhebung der bereits vorhandenen Angebote an. Weiterhin wurde angeregt, über das Vereinsregister auf der Homepage der Stadt Ober-Ramstadt ein Angebotsraster zu erstellen. Alle Vereine sollen auf dem Formblatt ihre Angebote für die einzelnen Zielgruppen aufzählen. Sie sollen dann mit dem Schreiben im Herbst zur Meldung ihrer Daten für das Veranstaltungsprogramm an die Aktualisierung der Angebote auf der Homepage erinnert werden. Des weiteren soll eine groß angelegte Bedarfserhebung mit fachlicher Begleitung durch ein Statistikbüro durchgeführt werden, um die genaue Art und Weise des Bedarfes der Seniorinnen und Senioren in Ober-Ramstadt zu ermitteln. Auch die Umsetzung dieses Vorhabens wird als Schwerpunktthema in die Lenkungsgruppe mitgenommen.
Das dritte Thema dieser Arbeitsgruppe für die Lenkungsgruppe ist die Umsetzung eines Lieferservices für Seniorinnen und Senioren. Hierzu sollen zuerst einmal alle Geschäfte in Ober-Ramstadt angeschrieben werden und es soll die Idee eines Lieferservices vorgestellt werden.
(Aus-)Bildung, Betreuung, Erziehung
Aus dieser Arbeitsgruppe " wurde folgende Prioritätenliste in die Lenkungsgruppe eingebracht:
1. Ferienbetreuung für Grundschulkinder
2. Elterntraining
„PfAu“ – Paten für Ausbildung
Lesepaten zur Leseförderung von Schüler/innen
3. Einüben fairen Spielens (nachmittags in Schule)
Betreuung von Kindern bei plötzlichem Ausfall der Eltern
4. haushaltsnahe Dienstleistungen
Zusammenarbeit mit Kirchen
Unterstützung für Familien mit behinderten Kindern
Zusammenarbeit mit Sportvereine
5. Schüler unterstützen Schüler
Bewerbungstraining
Familienhebamme
Förderprojekt für Kinder mit Migrationshintergrund (wie „Hippy“-Projekt)
Vereine mit Angeboten im Rahmen der Ganztagsschule
Betreuung für Kinder beim Übergang von Kindergarten zur Schule
Das wichtigste Thema der Ferienbetreuung für Grundschulkinder ist bereits in Bearbeitung. Zur Zeit prüft die Stadt Ober-Ramstadt eine Kooperation mit einem privaten Dienstleistungsunternehmen bezüglich diesem Thema.
Auch ein Bewerbungstraining wird es in diesem ersten Halbjahr 2009 noch geben.
Die Lenkungsgruppe wird sich entsprechend der obigen Sammlung in ihrer ersten Sitzung mit den Themen Elterntraining, „PfAu“ – Paten für Ausbildung und Lesepaten zur Leseförderung für Schüler/innen beschäftigen.
Migration/Integration
Folgende Prioritätenliste wurde von der AG Migration/Integration, die sich aus VertreterInnen verschiedener Institutionen und Privatpersonen zusammensetzt, in die Lenkungsgruppe eingebracht:
1. Gesprächs- und Beratungsangebote für Eltern
2. Sprachkurse für Mütter (mit Kinderbetreuung)
„HIPPY“ – Hausunterrichts- und Hausbesuchsprogramm für Eltern mit Vorschulkindern
3. Betreuung/Treffpunkte für ältere Migrant/innen
4. pädagogische Themenabende für Eltern
„DaZ“ – Paten („Deutsch als Zweitsprache“) für Kinder mit Migrationshintergrund
internationale Feste mit Musik und Tanz
5. multikulturelle und -nationale Kochkurse
Kindersachenflohmarkt
gemeinsames Kulturprogramm
gemeinsame Kunstprojekte
interkulturelles und generationsübergreifendes Projekt mit künstlerischen Elementen
Thematisierung unterschiedlicher Kulturen und Nationen (im Unterricht)
Als eines der wichtigsten Oberthemen stellte sich im Verlauf des Treffens die Sprachförderung von Müttern und Kindern heraus. Hierzu gibt es bereits Kurse, die der Internationale Bund in Kooperation mit der Petri-Villa und auch der Kinder- und Jugendförderung anbietet. Allerdings soll dieser Bereich weiter ausgebaut werden. Dieses Thema wird auch in die Lenkungsgruppe eingebracht.
Die Lenkungsgruppe wird sich außerdem entsprechend der obigen Sammlung mit den Themen Gesprächs- und Beratungsangebote für Eltern, „HIPPY“ – Hausunterrichts- und Hausbesuchsprogramm für Eltern mit Vorschulkindern sowie Betreuung/Treffpunkte für ältere Migrant/innen beschäftigen.
Als weitere Anregung kam die Idee auf, dass alle Angebote und Informationen auch in anderen Sprachen veröffentlicht werden sollen.
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Begleitung von Kindern und deren Familien beim Übergang in weiterführende Schulen. Es lässt sich feststellen, dass viele Kinder mit Migrationshintergrund Lernhilfeschulen besuchen.
Offener Bündnistreff
Die vierte thematisch offene Arbeitsgruppe dient als Ideenpool, offener Bündnistreff und Einstiegs für alle an der Bündnisarbeit interessierten Mitbürger/innen. Hier können Anregungen weitergegeben, Kritik geäußert und Fragen gestellt werden.
Die Möglichkeit, das Bündnis für Familie im Rahmen des Erntedankgottesdienstes Anfang Oktober auf dem Lindenhof zu präsentieren, wurde in allen Arbeitsgruppen besprochen. Grundsätzlich wurde diese Idee begrüßt, allerdings entstand eine Diskussion über Ausmaß und genaue Beteiligung an der Veranstaltung. Diese Frage wird mit in die Lenkungsgruppe genommen.
Grundsätzlich wird sich die Lenkungsgruppe mit der Frage beschäftigen, wie das Bündnis sich weiterhin der Öffentlichkeit präsentiert. Es sollen möglichst viele Veranstaltungen (z.B. Kinderkleiderbasare, Kerb, Feste von Vereinen etc.) genutzt werden, um die Bevölkerung auf das Bündnis für Familie aufmerksam zu machen.






