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Ausgewählte Kulturdenkmale in Ober-Ramstadt und den Stadtteilen

Jugendstilfenster in der Petri-Villa

Baustrasse 41, Villa im Park - "Petri-Villa"

Der Denkmalwert liegt in seiner Bedeutung für die Ortsgeschichte begründet. Künstlerische Bedeutung haben die Buntglasfenster im Erdgeschoss, die dem Darmstädter Jugendstil zuzurechnen sind.


Museum Ober-Ramstadt
Gesamtanlage Prälat-Diehl-Strasse

Am südöstlichen Ortsrand bilden geringe Reste des historischen Ortskernes im Zusammenhang mit Rathaus, Kirche und Kirchhof eine denkmalwerte Gesamtanlage. Sie besitzt im wesentlichen ortsgeschichtlichen Denkmalwert.

Evangelische Kirche Ober-Ramstadt

Prälat-Diehl-Strasse 14 Evangelische Kirche und Friedhof

Die barocke Dorfkirche wurde 1716/1717 nach Plänen von Louis Remy de la Fosse an der Stelle eines aus dem 14. Jh. stammenden Vorgängerbaus erbaut.
Die Kirche mit ihrer Ausstattung ist Kulturdenkmal aus geschichtlichen und künstlerischen Gründen.

Innenhof der Hammermühle
Hammergasse 7, 9, 11 "Hammermühle"

Die geschlossene rechteckige Hofanlage der ehemaligen Hammermühle erinnert an den ersten Eisenhammer, der 1688/89 seine Arbeit aufnahm. Das Hauptgebäude stammt in großen Teilen noch vom Ersatzbau des Jahres 1817.
Der Denkmalwert der Anlage ist im Erinnerungswert der örtlichen Wirtschaftsgeschichte zu sehen.

Alte Schule Ober-Modau

Stadtteil Ober-Modau - Gesamtanlage Ober-Modau

In der Mitte des langgestreckten Strassendorfes, in einer Kurve gelegen, befinden sich 6 historische Hofreiten, die zusammen mit der ehemaligen Schule ein Ensemble bilden. Die Bausubstanz stammt aus dem 18. und 19. Jh. und zeichnet sich durch qualitätvolles Fachwerk aus. Zum Teil sind die hohen überdachten, hölzernen Hoftore noch erhalten. Der geschlossene historische Dorfkern, der durch diese Hofreiten gebildet wird, besitzt für den Ort und die Region siedlungsgeschichtliche Bedeutung und weist zudem baukünstlerische Elemente auf. Er ist als Gesamtanlage zu schützen.

Stadtteil - Hahn - Gesamtanlage Reinheimer Strasse

Von dem kleinen Strassendorf, das nach 1700 anstelle eines landgräflichen Hofgutes von den Waldensern im Zusammenhang mit Rohrbach und Wembach aufgebaut wurde, besitzen vier nebeneinanderliegende Hofreiten noch überwiegend historische Bausubstanz des 18. und 19. Jhs.. Denkmalwerte Kriterien liefert die Orts- und Siedlungsgeschichte. Die U-förmigen geschlossenen Hofreiten vermitteln einen guten Eindruck der historischen Wohn- und Arbeitsweise der Waldenser. 

Stadtteil - Nieder-Modau - Gesamtanlage Odenwaldstrasse

Am nördlichen Ende des langgezogenen Strassendorfes liegen zu beiden Seiten der Strasse sieben Hofreiten, die sowohl durch ihr Erscheinungsbild als auch durch einen großen Anteil historischer Bausubstanz charakteristisch für die bäuerliche Wohn- und Arbeitsform des 18. und 19. Jhs. in Nieder-Modau sind. Der Denkmalwert dieser Anlage liegt in ihrer orts-, sozial- und siedlungsgeschichtlichen Bedeutung begründet.