Stadt Ober-Ramstadt
Sie befinden sich hier: Home / G.-C. Lichtenberg / Museum Ober-Ramstadt
Technikgeschichte

Schmiede
Im Vorraum zum ehemaligen Ratssaal ist eine voll funktionstüchtige Schmiede aufgebaut. Mit einem reichen Bestand an Geräten des Hufschmiedes und auch des Kunstschmiedes stellt diese Sammlung die dörfliche Vorstufe der späteren metallverarbeitenden Industrie dar.
Energieversorgung in der Kleinstadt
Als Beispiel der Energieversorgung in der Kleinstadt ist auf dem Freigelände vor dem Museum eine Dampfmaschine, ein Generator und ein Dachständer für die Energieversorgung aufgebaut. Die ausgestellte Dampfmaschine der Firma Dingler Werke AG stammt aus dem Jahr 1941. Mit 152 PS diente sie über einen angetriebenen Generator der Stromerzeugung in der Hefefabrik Pleser in Eberstadt. Davor war sie zur Sicherstellung der Stromerzeugung im Munitionslager in Darmstadt-Eberstadt eingesetzt.
Eigene Veröffentlichung:
Dem Strom des Fortschritts folgen ... Der Bau des kommunalen Elektrizitätswerks in Ober-Ramstadt 1907 / Harald Höflein – ISBN 3-9805727-0-6
Der Wald und die holzverarbeitenden Berufe
Im Eingangsbereich zum Schulzimmer, dem ehemaligen Wachhäuschen, befinden sich zwei Außenvitrinen mit Darstellungen des Waldes als Wirtschaftsraum und den holzverarbeitenden Berufen.

Pumpenmacher-Handwerk
Pumpen und Rohre aus Holz dienten vor dem Bau zentraler Wasserwerke der Wasserversorgung. In mehreren Generationen wurden von der Familie Hahn in Ober-Ramstadt solche Holzpumpen und Wasserrohre gefertigt. Ihre Werkstatt ist in der „Bätzekammer", dem früheren örtlichen Gefängnis aufgebaut.
Außenstellen
(Führungen werden nach Vereinbarung angeboten)
- Silberbergwerk und Schmelzhütte
Am Osthang des Silberberges liegt die Landschaft des Silberbergbaus und eines Schmelzhütten- platzes, geprägt von den bergbaulichen Tätigkeiten vom Anfang des 16. bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Erste urkundliche Erwähnung 1506. Haspel-Suchschächte mit kleinen Halden auf vermuteten Erzgängen, Tagebaue, Schachttrichter, Pingen und Stolleneingänge lassen die bergbau- liche Tätigkeit von Beginn an verfolgen. Vom Hüttenplatz liegt eine archäologische Prospektion vor. - Hammermühle
Im Stadtzentrum liegt die Hammermühle. Einst Eisenhammer, Mahlmühle und landwirtschaftlicher Betrieb, dient sie heute als Bürgerschaftliches Zentrum. Im ehemaligen Mühlentrakt befindet sich eine Gaststätte, darin eine Schaumühle mit zwei Steinmalgängen, deren Getriebe von einem Wasserrad in Gang gesetzt wird. - Neumühle Brandau
In Modautal-Brandau wird die Neumühle als Außenstelle betreut. Sie ist die erste Mühle nach der Modau-Quelle, mit einem Wasserrad von 7,60 m Durchmesser, mit dessen Hilfe Strom erzeugt wird. Die Mühle wurde 1808 bis 1812 erbaut, besitzt zwei Steinmahlgänge und einen Walzenstuhl.In einer Dauerausstellung werden die Gerätschaften des Müllers und Mühlenbauers gezeigt. - Mühlen an der Modau
An der Modau und ihren Zuflüssen lagen einst 65 Mühlen. Die Neue Schloßmühle, Ober-Ramstadt, ist als einzige Mahlmühle noch in Betrieb, ebenso die Illig'sche Papierfabrik, als ältestes Industrieunternehmen im ehemaligen Hessen-Darmstadt von 1695. Die Neumühle in Modautal-Brandau, die Alte Schloßmühle in Ober-Ramstadt/Nieder-Modau und die Hammermühle in Ober-Ramstadt sind noch Schauanlagen. Zahlreiche Mühlengebäude, z. T. mit schönen Müllerzeichen, prägen die ehemalige Mühlenlandschaft.
Ansprechpartner:
Karl-Heinz Schanz, Fürthweg 9, 64367 Mühltal; Telefon und Fax: 06151/147116






