Petri-Villa

Internationaler Frauentag

Internationaler Frauentag

Bereits seit 1911 fordern Frauen am 8. März gleiche Rechte und Gleichstellung in der Gesellschaft. Gegenwärtig setzen engagierte Personen sich ein für mehr weibliche Präsenz in der Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit, für gleiches Entgelt bei gleichwertiger Arbeit und für Frauenförderung.

Denn es ist unglaublich aber wahr: Im 21. Jahrhundert gibt es immer noch keine Gerechtigkeit zwischen Männern und Frauen in Deutschland! Frauen werden immer noch schlechter bezahlt, kümmern sich traditionell wesentlich häufiger unbezahlt um Kinder, Alte und Kranke als Männer, leisten den Großteil der gesellschaftlichen Arbeit häufig ehrenamtlich.

Sie sind unterrepräsentiert in Politik und höheren Positionen der Wirtschaft. Zunehmend gibt es Gesetze, die diese Ungleichheit bekämpfen sollen. Doch Veränderungen können nicht allein über staatliche Regulierung erreicht werden, es geht auch um die Veränderung im Kopf. Denn erst wenn es ein gesellschaftliches Bewusstsein über die Benachteiligung von Frauen in fast allen Lebensbereichen gibt, kann sich auch etwas ändern. Eine umfassende Gleichstellungspolitik ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Nötig ist eine Politik, die Missstände untersucht und bekämpft, die strukturelle Benachteiligungen durch gesetzliche Regelungen verbietet und beispielsweise durch Quoten dafür sorgt, dass Frauen Zugang zu Führungspositionen bekommen. 


Der Internationale Frauentag ist im Bundesland Berlin gesetzlicher Feiertag, in den übrigen 15 Bundesländern jedoch nicht. Trotz aller Widrigkeiten wird der internationale Frauentag natürlich auch 2021 gefeiert. Die Gewerkschaften, viele Vereine, Verbände und Institutionen bieten online eine Vielzahl an Informationen, Veranstaltungen, Austausch und Ermutigung.

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Kontakt zur Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Sandra Gleitsmann unter:

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