Sicherheit und Ordnung

Haus- und Wildtauben Fütterungsverbot auf öffentlichen Straßen, Grün- und Wasserflächen

Fütterungsverbot

Auf öffentlichen Straßen, auf öffentlichen Grün- und Wasserflächen ist es zum Schutz von Verunreinigungen und der Übertragung von Krankheiten satzungsgemäß untersagt Haus- oder Wildtauben zu füttern.

Dies gilt gemäß § 12 der Gefahrenabwehrverordnung [über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf öffentlichen Straßen und öffentlichen Grün- und Wasserflächen] im Gebiet der Stadt Ober-Ramstadt auch für alle Wasservögel und Fische. Das Auslegen von Futter in diesem Sinne stellt daher bereits eine Ordnungswidrigkeit dar.

Menschliche Nahrungsmittel und andere Futtermittel schaden dabei häufig nicht nur der Umwelt, sondern auch den Tieren selbst. Das zusätzliche Futterangebot führt zu stärkerer Vermehrung, gefolgt von Verschmutzung der eigentlichen Lebensräume der Tiere. Neben  Platzproblemen werden die Lebensbedingungen für die einzelnen Individuen unhygienisch. So sterben die Jungvögel der Stadttauben aufgrund der unhygienischen Verhältnisse relativ schnell und qualvoll. Das ausgelegte Futter wiederum zieht weitere Schädlinge wie Ratten an, welche auch verschiedene Krankheiten auf den Menschen übertragen können.


Die Stadt Ober-Ramstadt appelliert daher im Sinne des Wohls von Mensch und Tier auf jegliches Füttern von Enten, Vögeln und Fischen im Stadtgebiet zu verzichten.

Rechtsgrundlage