Windenergie

Windpark Ober-Ramstadt


Am Montagnachmittag kurz vor 17 Uhr war es soweit. Der letzte Flügel war in die Gondel des Windrades OR1 eingefahren. Es war schon imposant wie der Kranführer gemeinsam mit den Kollegen Zentimeter für Zentimeter die Schraubbolzen in die noch offene Hülse in 135 Meter Höhe einpasste.


Blick auf die Veränderung

Bereits im Laufe des Donnerstages (5. November) waren Gondel und Generator auf dem Turm installiert worden. Am Samstag (14. November) folgte dann der erste Flügel, der über das Wochenende dann mit der Spitze nach unten stand. Bei entsprechendem Blick in die Höhe auf Gondel und Flügel konnte man den Eindruck gewinnen ein Riesenvogel schaut auf die Ausflügler unten auf dem Waldweg.

Blick auf den Kopf des „Riesenvogels" (W. Reinig).


Seit Beginn der Installation der beiden Windräder war der Silberberg zu einer Pilgerstätte für viele Interessierte geworden, um zu beobachten wie die Windanlagen entstehen. Daher hatte sich Bauleiter Ralf Ratanski entschlossen wie an den vorherigen Wochenenden auch am Sonntag die Arbeit ruhen zu lassen, obwohl sich das Projekt wegen immer wieder aufkommenden Winden bereits um mehrere Tage verschoben hat. Was beim Bau stört, wird in der Zukunft gewünscht. Ein kontinuierlicher Wind bis zu einer Windstärke von rund 6m/sec für die optimale Stromerzeugung.


Notwendig folgende Arbeitsschritte

Doch noch sind viele Arbeitsschritte notwendig, bis die Windanlagen auch Strom ins Netz einspeisen können. Elektrik, Programmierung sowie Restarbeiten werden noch bis mindestens Mitte Dezember die Mannschaft um Ralf Ratanski beschäftigen. Bis dahin werden auch die Waldwege um die beiden Windräder weiterhin gesperrt bleiben. Zumindest an den Werktagen.

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