Coronavirus SARS-CoV-2

Präventionsmaßnahmen und Vorsorge

Aktuelle Informationen und Hinweise zum Corona-Virus

Stand 02.04.2020, 17:30 Uhr

Land Hessen beschließt Bußgelder zum Schutz der Bevölkerung

Aktuelle Informationen veröffentlicht durch den Landkreis Darmstadt- Dieburg immer hier.

Aktuell: Sperrung der Wanderparkplätze kreisweit

Presseinformationen aus Ober-Ramstadt
zum Corona-Virus


Ober-Ramstädter Hilfenetzwerk und nachbarschaftliche Hilfe

In Corona Zeiten weiterhin regional einkaufen, auch wenn die Ladengeschäfte geschlossen bleiben müssen und der Besuch gastronomischer Betriebe nicht gestattet ist:


Unterstützung für hilfebedürftige Menschen im Rahmen der nachbarschaftlichen Hilfe. Im Seniorenbüro kann sowohl ein Hilfebedarf als auch eine Engagement-Bereitschaft gemeldet werden. Passende Kontakte werden dann vermittelt:



Soforthilfe und Darlehen für den Kulturbereich und die Wirtschaft


Bundesregierung beschließt Soforthilfe für den Kulturbereich


Für Kunstschaffende und kreative Freiberufler wurden Hilfspakete zur Bewältigung der Corona-Pandemie als Rettungsschirm für den Kultur-, Kreativ- und Medienbereich von der Bundesregierung geschaffen. Die Bundeshilfen ruhen auf drei großen Säulen, die geeignet sind, gerade auf die spezifischen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kreativen zu reagieren:

1)  Kleinen Unternehmen wird bei der Betriebssicherung geholfen
2)  Persönliche Lebensumstände werden abgesichert
3)  Mit vielen rechtlichen Einzelmaßnahmen sollen Härten abgemildert werden


Hessen stützt hessische Wirtschaft mit Soforthilfe und Darlehen -
Stand 25. März


Hessen schnürt ein millionenschweres Soforthilfeprogramm und stockt die Mittel der Bundesregierung mit einem eigenen Zuschuss auf.

Insgesamt stehen für Solo-Selbstständige, Freiberufler, Künstlerinnen und Künstler sowie Kleinst- und Kleinunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten mehr als zwei Milliarden Euro von Bund und Land zur Verfügung. Dies teilten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Finanzminister Dr. Thomas Schäfer am 25. März mit. Viele der Selbstständigen, Freiberufler, Künstler und kleinen Unternehmen erhalten in der Regel keine Kredite, verfügen über keine weiteren Sicherheiten oder Einnahmen. Ihnen soll schnelle Liquidität verschafft werden.


Nicht rückzahlbarer Zuschuss


Die Corona-Soforthilfe wird als einmaliger nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Sie liegt nach Hessischer Landesregierung inklusive der Bundesförderung bei 

  • bis zu 5 Beschäftigten:  10.000 Euro für drei Monate,
  • bis zu 10 Beschäftigten:  20.000 Euro für drei Monate,
  • bis zu 50 Beschäftigten:  30.000 Euro für drei Monate.

Teilzeitbeschäftigte sind in Vollzeitäquivalente umzurechnen.

Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Höhe des Liquiditätsengpasses, der durch die Folgen der Corona-Pandemie entstanden ist. Zuschussberechtigt sind Unternehmen, die steuerpflichtige Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit erwirtschaften, Angehörige freier Berufe, nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz versicherte Künstler sowie am Markt tätige Sozialunternehmen in der Rechtsform einer gGmbH.

ACHTUNG - ab sofort wirksam:
Beschränkung sozialer Kontakte


Auslegungshinweise zur Vierten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus


Die Vierte Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus wurde am 17. März 2020 beschlossen und ist mit sofortiger Wirkung in Kraft getreten. Sie wurde zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und zur Anpassung von Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus am 22. März geändert.

Die Auslegungshinweise geben anhand von konkreten, nicht abschließenden Fallbeispielen Hinweise zum Verständnis der Verordnung. Es gilt der Grundsatz der Aufrechterhaltung der Grundversorgung der Bevölkerung unter Vermeidung von sozialen Nahkontakten. Nähere Informationen, welche Gewerbe/Geschäfte erlaubt oder nicht erlaubt sind, entnehmen Sie bitte den entsprechenden Verordnungen und aufgeführten Auslegungshinweisen.


Gemeinsame Leitlinien zur Bekämpfung des Corona-Virus von Bund und Ländern am 22. März weiter verschärft


Bund und Länder verständigten sich am 22. März gemeinsam mit der Bundeskanzlerin auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte.

Die Hessische Landesregierung erließ daraufhin am 22. März die Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und zur Anpassung von Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus der Hessischen Landesregierung vom 22. März 2020, welche mit sofortiger Wirkung am 22. März in Kraft getreten ist.

Aufenthalte im öffentlichen Raum sind nur alleine, zusammen mit Angehörigen, die im gemeinsamen Haushalt leben oder zusammen mit einer Person, die nicht im eigenen Haushalt lebt, gestattet. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern, besser 2 Meter, einzuhalten.

Öffentliche Verhaltensweisen, die geeignet sind, dieses Abstandsgebot zu gefährden, wie etwa gemeinsames Feiern, Grillen oder Picknicken, sind unabhängig von der Personenzahl untersagt.


Ausnahmen gelten:

  • für den öffentlichen Personennahverkehr
  • zur Begleitung und Betreuung minderjähriger oder unterstützungsbedürftiger Personen,
  • für die Abnahme von Prüfungen, insbesondere Staatsprüfungen und Laufbahnprüfungen
  • zum Blutspenden
  • für Zusammenkünfte von Personen, die aus geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen oder betreuungsrelevanten Gründen unmittelbar zusammenarbeiten müssen
  • für Sitzungen und Gerichtsverhandlungen
  • gegebenenfalls mit Ausnahmegenehmigung der Behörden für Trauerfeiern und Bestattungen


Schließung von Betrieben

Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.  


Geöffnet bleiben:

  • Lebensmitteleinzelhandel
  • Futtermittelhandel
  • Wochenmärkte
  • Getränkemärkte
  • Direktverkauf vom Lebensmittelerzeuger
  • Reformhäuser
  • Feinkostgeschäfte
  • Geschäfte des Lebensmittelhandwerks
  • Getränkemärkte
  • Banken und Sparkassen
  • Tankstellen und Tankstellenshops
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker und Hörgeräteakustiker
  • Poststellen
  • Waschsalons, Reinigungen, Kioske, Tabak- und E-Zigarettenläden
  • Zeitungsverkauf
  • Blumenläden
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte
  • Großhandel und Online-Handel


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