Brückensanierung
Brücke in der Brückengasse vor der alten Apotheke

Historie und Ausgangssituation


Im Rahmen von Bauwerksuntersuchungen wurden im Jahr 2016 am Bauwerk Brücke Brückengasse diverse Bauwerksschädigungen festgestellt. Insbesondere sind an dem Bauwerk starke Durchfeuchtungen vorhanden sowie Betonabplatzungen mit freiliegender Bewehrung und Querschnittsminderungen an der Bewehrung bei gleichzeitig geringer Betonüberdeckung. Die starke Durchfeuchtung auf der Unterseite der Brücke ist auf eine ungenügende oberseitige Abdichtung auf der Brückenplatte des Bauwerks zurückzuführen. Im Asphalt sind deutliche Risse erkennbar. Die Oberfläche des Bauwerks beträgt rund
160 m². Die Brücke selbst liegt in einer straßenverkehrlich wichtigen Lage in der Innenstadt.

Bei der Bauwerksuntersuchungen wurden im Jahr 2016 starke Durchfeuchtungen und Bauwerksschäden festgestellt.


Aufgrund von Untersuchungsergebnisse wurden Ingenieurleistungen zur Nachrechnung der Resttragfähigkeit des vorhandenen Bauwerkes beauftragt. Zudem wurden Kostenschätzungen für eine Sanierung oder einen Neubau an gleicher Stelle angefertigt. Die statische Berechnung ergab, dass Fahrzeuge ab einem Gesamtgewicht von sechs Tonnen nicht mehr über die Brücke fahren dürfen. Eine entsprechende Umleitung für schwerere Fahrzeuge wurde eingerichtet und ausgeschildert.

Die Stadtverordnetenversammlung hat sich im Herbst 2017 nach erfolgter wirtschaftlicher und technischer Abwägung einstimmig für die Herstellung eines Ersatzneubaus Brücke anstatt einer Sanierung der Brücke im Bestand entschieden.

Die Vergabe der Ingenieurleistungen für die Objekt- und Tragwerksplanung erfolgte im Januar 2020 nach Durchführung eines Interessensbekundungsverfahrens. Mit den Planungsleistungen wurde im Februar 2020 begonnen.

Blick von der Modau auf die Brücke (Brückengasse). Links ist der Straßenrand der stark befahrenen Darmstädter Straße erkennbar.


Aktueller Stand - Mai 2020


Die Bestandsvermessung der Brücke und der Umgebung ist in Abstimmung mit dem beauftragten Planungsbüro bereits erfolgt. Die Baugrunduntersuchungen sind ebenfalls abgeschlossen; eine gutachterliche Ausarbeitung steht noch aus.

Diese Ergebnisse aus Bestandsvermessung und Baugrunduntersuchung werden als Grundlage für die weitere Brückenplanung durch das Ingenieurbüro übernommen.

Zunächst werden Vorentwurfsvarianten für den Ersatzneubau ausgearbeitet und wirtschaftlich untersucht. Die Art und Weise von Konstruktion sowie Bauverfahren mit Betrachtung einer möglichen, sinnvollen Integration vorhandener Bausubstanz in den Neubau wird ebenso geprüft.

Nach Vorstellung der Ergebnisse wird durch die städtischen Gremien zu den Varianten beraten.

Für die Weiterplanung wird aus den Varianten eine Vorzugsvariante durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen.

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