Unterstützung für hilfebedürftige Menschen
Nachbarschaftliche Mithilfe

Immer mehr Menschen werden in den kommenden Tagen und Wochen nicht aus dem Haus gehen können, um Einkäufe zu tätigen, mit dem Hund Gassi zu gehen oder andere wichtige Besorgungen zu erledigen. Schon jetzt ist die Bereitschaft zu helfen groß. Das physische Abstand halten müssen führt bei vielen zu einem inneren Aufeinander zugehen und aneinander denken. Das begrüßen Bürgermeister Werner Schuchmann und die Ober-Ramstädter Stadtverwaltung sehr und danken allen herzlich, die bereit sind sich zu engagieren. Andererseits möchte die Stadtverwaltung darauf aufmerksam machen, dass es wichtig ist auch Hilfe und Unterstützung anzunehmen, bleiben Sie gesund und zu Hause.

Um im eigenen Umfeld Hilfe und Unterstützung anzubieten, wurde ein Vordruck durch das Seniorenbüro  entwickelt. Dieser kann ausgedruckt und aufgehängt oder in den Briefkasten eines augenscheinlich hilfebedürftigen Nachbarn gesteckt werden kann. Es soll vermieden werden, dass immer unterschiedliche Menschen aufeinandertreffen, deshalb ist die Nachbarschaftshilfe im eigenen Umfeld mit den immer gleichen Personen so wichtig. Die Beteiligten verabreden telefonisch oder über Privatnachricht, wie und wo die Übergabe von Geld und Einkäufen ohne Kontakt stattfindet. Bei jeder Form der Nachbarschaftshilfe ist es wichtig, die Hygieneempfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums  einzuhalten. Zur Orientierung und sicheren Hilfeleistung hat die Stadt Ober-Ramstadt auch Verhaltensrichtlinien formuliert.

Im Seniorenbüro kann sowohl ein Hilfebedarf als auch eine Engagement-Bereitschaft gemeldet werden. Passende Kontakte werden dann vermittelt.

 


Verhaltensrichtlinien bei Unterstützungsangeboten


Gegenseitige Hilfe ist erfreulich und erwünscht!


Damit die Hilfeleistung nicht ins Gegenteil umschlägt und zu einer Gefährdung für beide Seiten wird, bittet die Stadt Ober-Ramstadt um die Einhaltung folgender Verhaltensrichtlinien:


Kein persönlicher Kontakt!

Beim Austausch von Geld und Waren darf es zu keinem persönlichen Kontakt kommen. Bitte verabreden Sie telefonisch, wie eine „kontaktfreie Übergabe“ stattfinden kann. Vereinbaren Sie, wo ein günstiger Ablageort ist. Der Einkaufende teilt nach dem Einkauf telefonisch mit, wann er die Waren bringt und wie hoch der zu zahlende Betrag ist. Dieser wird vom Empfangenden dort abgelegt und aus einem gebotenen Abstand gewartet. Der Einkäufer nimmt sich das Geld und stellt die Waren ab und wartet mit Abstand, bis der Einkauf geholt worden ist. Wenn das Geld direkt vor die Haustür auf die Fußmatte gelegt wird, kann hinter der Haustür abgewartet werden, bis der Einkauf gebracht wird.


Bitte halten Sie die Anzahl der Kontaktpersonen auf ein Minimum reduziert!

Auch wenn kein persönlicher Kontakt stattfindet, ist anzustreben, dass eine Art „Einkaufspartnerschaft“ entsteht, also immer die gleiche Person die wiederum gleiche Person mit Waren versorgt und es keinen Personenwechsel gibt. So werden die Abläufe vertraut und eine weitere Gefährdung vermieden.


Selbstverständliches

  • Handhygiene vor und nach dem Einkauf nicht vergessen!
  • Beim Einkauf möglichst Stoßzeiten vermeiden.
  • Bitte an die Regelungen im jeweiligen Geschäft halten, um das Servicepersonal vor Ort nicht unnötig zu gefährden.
  • Die aktuellen Mitteilungen der Bundes- und Landesregierung und des Robert-Koch-Institutes bitte beachten, sie halten Sie immer auf dem neuesten Stand

Ich bedanke mich für Ihr Engagement - bitte bleiben Sie gesund.

Bürgermeister Werner Schuchmann

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