Finanzen

Kommunen am Limit


Die Anforderungen an die Kommunen steigen stetig. Gleichzeitig werden viele Aufgaben nicht ausreichend finanziert. Hinzu kommen steigende Sozialausgaben, hohe Umlagen und erhebliche Investitionsbedarfe in unsere Infrastruktur.

„Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht eine verlässliche Kinderbetreuung, leistungsfähige Feuerwehren, sichere Straßen, moderne öffentliche Einrichtungen sowie attraktive Freizeit- und Kulturangebote. Doch die Schere zwischen den übertragenen Aufgaben und den verfügbaren Mitteln geht immer weiter auseinander“, erklärt Bürgermeister Tobias Silbereis.

Schwimmbecken eines Freibads mit Kampagnenbotschaft „Ohne Kommunen bleibt das Freibad trocken“, die auf die Bedeutung kommunaler Finanzierung und Infrastruktur hinweist.


Bundesweit lag das kommunale Defizit 2025 bei rund 30 Milliarden Euro. Für Ober-Ramstadt bedeutet das: Notwendige Investitionen in Straßen, Kanäle, Schulen, Kindertagesstätten, öffentliche Gebäude und die kommunale Daseinsvorsorge werden immer schwieriger zu finanzieren.

„Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen. Was wir brauchen, ist eine faire und verlässliche Finanzausstattung. Wer Aufgaben überträgt, muss auch für deren Finanzierung sorgen. Der Grundsatz ‚Wer bestellt, muss auch bezahlen‘ muss konsequent umgesetzt werden“, so Tobias Silbereis.

Kommunalpolitiker auf einer Schaukel vor einem Spielplatz. Die Kampagnenbotschaft „Leere Kassen sind kein Kinderspiel“ verweist auf die finanziellen Herausforderungen der Kommunen.


Mit der Kampagne fordern die kommunalen Spitzenverbände Bund und Länder auf, die Kommunen nachhaltig zu entlasten und ihre Handlungsfähigkeit zu sichern.

Denn starke Kommunen sind die Grundlage für Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine lebenswerte Zukunft vor Ort.

Gebäude einer Stadtbibliothek mit Kampagnenbotschaft „Ist die Kasse leer, fällt das Lesen schwer“, die auf die Bedeutung kommunaler Finanzierung für Bildung und Kultur aufmerksam macht.