Unbedingt lesen!
Alexander Gerst: 166 Tage im All
Mit seinen Bildern und Nachrichten von der Raumstation ISS hat er Hunderttausende auf der Erde begeistert:
Jetzt zieht der deutsche Astronaut Alexander Gerst Bilanz aus 166 Tagen im All.
Eine Expedition zu den Sternen, die unser Weltbild verändert.

Archiv der Buchempfehlungen
Rina Schmeller, Co
Rina Schmeller, Co
„Co“ erzählt von Mitgefühl und von schleichender Selbstsabotage, von Liebe, Abhängigkeit und Gewalt. Von der Dynamik der Sucht, einer Krankheit, vor der niemand sicher ist.
Davon, was es heißt, co-abhängig zu leben. Rina Schmeller schreibt über eine Frau, die die Kraft aufbringt, sich nach Jahren als Co zu lösen: ihre Chance zu überleben, ihr Selbst wiederzufinden.
Mit einer Sprache voller Klarheit, Rhythmus und Stille schreibt sie gegen ein großes Tabu an.

Penguin Verlag, 2026
Wilhelm Schmid, Den Tod überleben
Tamina Kallert, 2 für 300
Ideen zum Verreisen - WENN WELTSTÄDTE NICHT DIE WELT KOSTEN ...
Ein Wochenende, zwei Personen, für maximal 300 Euro – Neun Wochenend-Trips in die angesagtesten Städte Europas
Wo lässt es sich in Paris auch für den schmalen Euro gut übernachten? Welches ist das beste Restaurant von Stockholm? Wo gibt ׳s die schönste Aussicht über Amsterdam – ganz umsonst? Wo finden Besucher den Espresso mit der feinsten Crema von Rom, wie lässt sich das hippe Berlin neu entdecken und wo die unvergleichliche Sonne Valencias aufsaugen? Tamina Kallert zeigt, dass Reisen auch mit kleinem Budget intensiv und unvergesslich sein kann, wenn man mit den richtigen Tipps versorgt und mit etwas Gespür unterwegs ist und dabei offen und neugierig bleibt. Die Reiseexpertin verrät ihre ganz persönlichen und aufwendig recherchierten Tipps, wie man unvergleichlich günstig auch in diesen teuersten Hotspots ein unvergessliches Wochenende verbringt.

Matthias Matschke, Falschgeld
Der bekannte Schauspieler erinnert sich an seine Jugendzeit in Ober- Ramstadt ein berührendes Romandebüt zwischen Biografie und Fiktion.
Eine Kindheit und Jugend in der westdeutschen Provinz in den achtziger Jahren: ein zutiefst wahrhaftiger, unvergesslicher Roman über das Leben auf dem Land, über eine versunkene Zeit, über die erste Liebe und den ersten Tod und über das, was bleibt.
Eine Neubausiedlung in einem kleinen hessischen Dorf in den achtziger Jahren: Der Vater ist Pfarrer, die Mutter arbeitet bei der Post – und der Sohn erzählt seine Geschichte zwischen Schule und Zivildienst: von Johanna, seiner ersten Liebe, von seinem Großvater, von seinem Religionslehrer Herr Zitelmann und den Ereignissen im Café Chaos; vom Glück, an einem Commodore 64 die Olympischen Spiele zu gewinnen und von der Angst vorm Sterben nach einem Sturz vom Apfelbaum.
Mit schwebender Leichtigkeit erzählt Matthias Matschke von einer Zeit im Leben, in der alles möglich scheint, das Glück ebenso wie der Tod. Mit Falschgeld ist Matthias Matschke ein besonderes Stück Literatur geglückt, das ohne große Worte auskommt, um auf umso intensivere Weise existenzielle Fragen zu verhandeln. Ein Roman, der lange nachhallt und der liebevoll davon erzählt, dass im Leben die vermeintlich kleinen Dinge manchmal die alles entscheidenden sind.
Wir empfehlen auch das gleichnamige Hörbuch, wunderbar gelesen von Matthias Matschke. Beides ist ab sofort in der Stadtbücherei ausleihbar.

Ingrid Noll, Tea Time
Die Freundinnen Nina und Franziska wohnen im selben Haus am Weinheimer Marktplatz. Aus einer Sektlaune heraus gründen sie mit vier anderen Frauen den Klub der Spinnerinnen – jede von ihnen hat eine spezielle Macke. Als Nina ihre Handtasche verliert, beginnt die verhängnisvolle Bekanntschaft mit Andreas Haase. Er begnügt sich nicht mit dem üblichen Finderlohn, er möchte mehr. Die Solidarität ihrer Busenfreundin ist gefragt.
(Verlagstext).
Daniel Glattauer: Die spürst du nicht
Der Bestsellerautor Daniel Glattauer lässt in seinem neuen Roman Menschen zu Wort kommen, die keine Stimme haben – ein Sittenbild unserer privilegierten Gesellschaft.
Die Binders und die Strobl-Marineks gönnen sich einen exklusiven Urlaub in der Toskana. Tochter Sophie Luise, 14, durfte gegen die Langeweile ihre Schulfreundin Aayana mitnehmen, ein Flüchtlingskind aus Somalia. Kaum hat man sich mit Prosecco und Antipasti in Ferienlaune gechillt, kommt es zur Katastrophe.
Was ist ein Menschenleben wert? Und jedes gleich viel? Daniel Glattauer packt große Fragen in seinen neuen Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen kann und in dem er all sein Können ausspielt: spannende Szenen, starke Dialoge, Sprachwitz. Dabei zeichnet Glattauer ein Sittenbild unserer privilegierten Gesellschaft, entlarvt deren Doppelmoral und leiht jenen seine Stimme, die viel zu selten zu Wort kommen. (Zsolnay Verlag)
(Cover: Hanser Literaturverlage)
Sarah Penner: Die versteckte Apotheke
Gift, Rache und ein geheimer Frauenbund
Im London des 18. Jahrhunderts raunen sich Frauen hinter vorgehaltener Hand zu, dass es einen Ausweg aus besonders gewalttätigen Ehen gebe: Eine junge Apothekerin rettet sie mit tödlichen Arzneien aus der Not, eine versteckt übermittelte Nachricht genügt. Doch was, wenn aus der Retterin die Gejagte wird?
Knapp 200 Jahre später stößt die Historikerin Caroline Parcewell auf die außergewöhnliche Geschichte der giftmischenden Apothekerin und setzt damit unerwartete Ereignisse in Gang – nicht nur ihr eigenes Leben wird nicht mehr dasselbe sein …
„Gefährlich spannend zu lesen – eine fesselnde Geschichte über tödliche Geheimnisse, Vertrauen und Verrat“ NPR

Nele Neuhaus: Monster
Nele Neuhaus: Monster
Wer schuldig ist, entkommt nichtIm Feld wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Die 16-Jährige Larissa wurde erdrosselt. Durch eine DNA-Analyse gerät ein abgelehnter afghanischer Asylbewerber, der erst zu einer Haftstrafe verurteilt, aber nach einer Haftbeschwerde auf freien Fuß gesetzt wurde, ins Visier der Polizei. Er kann untertauchen, bevor Pia und Bodenstein mit dem Mann sprechen können.
Auf einer Landstraße im Hintertaunus wird nachts ein Mann von einem Auto erfasst und getötet. Sein Körper ist übersät mit Bisswunden, sein Gesicht entstellt. Der Mann hatte bei einem illegalen Autorennen eine schwangere Frau getötet. Wovor ist er geflohen und wer hat ihn so zugerichtet?
Pia und Bodenstein stoßen auf immer mehr rätselhafte Todes- und Vermisstenfälle und auf eine Parallele zum Mordfall Larissa. Ohne es zu ahnen, steuern sie auf eine Katastrophe zu.
(Ullstein Verlag)

Caroline Wahl, 22 Bahnen
Die Tage der Mathematikstudentin Tilda sind durchgetaktet: Schreiben der Masterarbeit, Nebenjob an der Supermarktkasse, abendliches Schwimmen von immer 22 Bahnen im Freibad und vor allem: sich um die jüngere Schwester Ida und an schlechten Tagen auch um die alkoholkranke Mutter kümmern. Denn sie sind, so nennt es Tilda treffend, keine Abendbrottischfamilie, es gibt kein gemeinsames Familienleben, kein Elternteil, das Verantwortung übernimmt. Zu dritt wohnen sie im traurigsten Haus der Fröhlichstraße. Während die Freunde längst in die weite Welt gezogen sind, ist Tilda in der Kleinstadt geblieben, um für ihre kleine Schwester Verantwortung zu tragen. Doch eines Tages eröffnen sich neue Perspektiven: Tilda bekommt eine Promotionsstelle in Berlin in Aussicht gestellt und es entwickelt sich eine Liebesgeschichte mit Viktor, dem sie beim Schwimmen der 22 Bahnen begegnet. Lässt Tilda sich diese Möglichkeit, unabhängiger zu werden, entgehen oder schafft sie es, die jüngere Schwester Ida so fit zu machen und zu stärken, dass diese alleine mit ihrer Mutter bleiben kann ?
Ein lebendig erzählter Roman über Familienbande, Geschwisterliebe und Erwachsenwerden unter schwierigen Umständen. Ich konnte gut in Tildas Gedankenwelt eintauchen und empfehle dieses mittlerweile mehrfach preisgekrönte Buch gerne weiter.
Petra Schefzyk, Bibliothekarin Stadtbücherei

Alexander Gorkow, Die Kinder hören Pink Floyd
Ein autobiographischer Roman über die Familie des Autors, erzählt vom 10jährigen Sohn.
Die 70er Jahre, Heino in der Hitparade, das Fräulein Lehrerin, Wohlstand, die neue Einbauküche als Statussymbol, gepflegte Vorgärten und verstockte Altnazis.
Und dann ist da die Band aus London, Pink Floyd, die die große Schwester des Jungen verehrt.
Kämpfer für Freiheit und Weitsicht, deren Songs aufrütteln, lebenshungrig machen ...Traurigkeit und Witz, Komik und Entsetzen liegen so nah beieinander, dass ich dieses Buch ständig zwischen Lachen und Weinen gelesen habe.
Eva Koch
Stadtbücherei Ober-Ramstadt
Bernhard Schlink, Das späte Leben
Gebundene Ausgabe – 13. Dezember 2023
Martin, sechsundsiebzig, wird von einer ärztlichen Diagnose erschreckt: Ihm bleiben nur noch wenige Monate. Sein Leben und seine Liebe gehören seiner jungen Frau und seinem sechsjährigen Sohn. Was kann er noch für sie tun? Was kann er ihnen geben, was ihnen hinterlassen? Martin möchte alles richtig machen. Doch auch für das späte Leben gilt: Es steckt voller Überraschungen und Herausforderungen, denen er sich stellen muss.
Schlinks Roman ist schlank: 240 Seiten, großzügig bedruckt. Doch es steckt eine Fülle an Fragen darin. Als permanente Selbstbefragung des Martin Brehm.
Verlag Diogenes
K.Schaum

Florian Illies, Zauber der Stille
Zauber der Stille: Caspar David Friedrichs Reise durch die Zeiten | Der Nummer 1 SPIEGEL-Bestseller zum Jubiläumsjahr: 250 Jahre Caspar David Friedrich Gebundene Ausgabe – 25. Oktober 2023
Von Florian Illies (Autor)„So elegant und mühelos erzählt. Dieses neue Buch von Florian Illies zu lesen, ist wie einen Billy-Wilder-Film zu schauen – einfach großartig.“ Ferdinand von Schirach
Mit Florian Illies kann man Vergangenheit plötzlich als Gegenwart erleben. In „Zauber der Stille“ breitet er erstmals die abenteuerlichen Geschichten des großen Malers Caspar David Friedrichs vor uns aus. Eine wilde Zeitreise zu dem Mann, der für die Deutschen die Sehnsucht erfand.
Friedrichs abendliche Himmel wecken seit Jahrhunderten die leidenschaftlichsten Gefühle: Goethe macht ihre Melancholie so rasend, dass er sie auf der Tischkante zerschlagen will, Walt Disney hingegen verliebt sich so heftig in sie, dass er sein „Bambi“ nur durch Friedrich'sche Landschaften laufen lässt. Von Hitler so verehrt wie von Rainer Maria Rilke, von Stalin so gehasst wie von den 68ern, von der Mafia so heiß begehrt wie von Leni Riefenstahl – am Beispiel von Caspar David Friedrich werden in diesem mitreißend erzählten Buch 250 Jahre deutscher Geschichte sichtbar. Und Friedrich, der Maler, wird zu einem Menschen aus Fleisch und Blut (Fischer Verlag).

Asterix, Die weiße Iris
Der neue Asterix ist da !
Weniger Wildschwein, mehr Gemüse, Sport treiben, Konflikte mit Worten lösen statt mit Backpfeifen. „Positives Denken“ ist das achtsame Motto des 40. Asterix-Abenteuers „Die Weiße Iris“.
Verantwortlich dafür ist der scheinbare Weltverbesserer Visusversus, der mit seiner manipulativen Methode ganz Gallien auf den Kopf stellt.
Ganz Gallien? Natürlich nicht, denn Asterix durchschaut die üblen Machenschaften, die hinter der lieblichen Fassade stecken.
Außerdem gibt es viel neuen Lesestoff für lange Herbsttage auszuleihen. Ob Thriller oder Schmöker: für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Stadtbücherei.
