Diese sollen ein Bindeglied sein zwischen der (älteren) Bevölkerung und der Polizei. Sie kennen sich aus mit den unterschiedlichen Betrugsmaschen, die vorwiegend bei Älteren angewendet werden und sind ansprechbar zu diesen Themen. Eine dieser SfS ist Kornelia Eiberger. Sie macht sich so ihre Gedanken:
„Was wollen die Sicherheitsberater für Senioren?
Noch jemand, der uns sagen will was wir tun oder lassen sollen, das werden sich viele denken, wenn von dem Ehrenamt die Rede ist. Tatsächlich ist Prävention eigentlich die Königsdisziplin der Polizei, die Verbraucherzentralen informieren ebenfalls gründlich über Sicherheit bei Alltagsgeschäften oder im Internet. Und dennoch werden trotz aller vorbeugenden Maßnahmen jeden Tag Senioren von Trickbetrügern um ihr Vermögen gebracht oder anderweitig betrogen. Was also kann mehr getan werden? Man hat sich überlegt, dass der Kontakt unter Gleichaltrigen leichter gelingt, die Ratschläge und Tipps im direkten Gespräch leichter zugänglich werden, weil sie nicht abstrakt im Raum stehen. Außerdem ist sicher nicht jedem bekannt, wo bzw. wie man an die Informationen kommt.
In der Petri-Villa in Ober-Ramstadt liegen die Broschüren der Polizei aus, man kann sie kostenlos mitnehmen. Aktuell sind vor allem die Hinweise zur Verhinderung von Einbrüchen wichtig, denn in der dunklen Jahreszeit haben die Konjunktur. Auch Verkehrssicherheit ist von Bedeutung: als Fußgänger oder Radfahrer sollte man bei Dunkelheit wissen, wie man „sichtbarer“ wird. Reflektierende Elemente an der Kleidung sind nicht nur für Kinder auf dem Schulweg sicherheitsfördernd, auch Erwachsene, Senioren und Seniorinnen sollten sich überlegen, ob das nicht allgemein sinnvoll ist. Immerhin könnte man seinen Kindern bzw. Enkeln nebenbei auch ein Vorbild sein. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat empfiehlt solche retroreflektierenden Accessoires an Kleidung, Rucksäcken oder Taschen ausdrücklich.
Und weil Sicherheit ein wirklich wichtiges Allround-Thema im Leben ist, gibt es die Polizei, die Verbraucherzentralen und eben uns Sicherheitsberater. Bleiben Sie sicher!
Kornelia Eiberger, SfS in Ober-Ramstadt“
Bei Gesprächsbedarf oder Fragen können Sie sich gerne auch an die beiden Schutzmänner vor Ort wenden:
Bernd Kury oder Eric Meier 06154/6330-23 oder pst.ober-ramstadt.ppsh@polizei.hessen.de

