Stadtraum

Es bewegt sich was!
Klimaschutz und Energie
Aktuelles aus Ober-Ramstadt


  • Energiespartipp Stecker-Solargeräte


    Energiespartipp Steckersolargeräte


    Mit Hilfe eines Stecker-Solargerätes kann jeder einen Beitrag zur Energiewende leisten und gleichzeitig seine Kosten für den Stromverbrauch senken. Solarstrom kann damit nicht nur von Hauseigentümern, sondern auch von Mietern selbst produziert und für den Eigenverbrauch genutzt werden.

    Ein Stecker-Solargerät besteht aus einem Solarmodul mit Wechselrichter, das den Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt und auf einer Unterkonstruktion zur Befestigung an Balkonbrüstung, Hausfassade oder Dach installiert werden kann. Im Unterschied zu einer konventionellen Photovoltaik-Anlage wird die Stecker-Solaranlage einfach über eine Einspeisesteckdose angeschlossen und speist den produzierten Solarstrom in den hauseigenen Stromkreis ein. Dadurch reduziert sich der Strombezug aus dem Netz und somitdie Stromkosten.

    Der Betrieb eines Stecker-Solar-Geräts muss zuvor beim Stromnetzbetreiber angemeldet werden.


    Pro Modul können so etwa 250 und 300 kW/h Strom pro Jahr selbst produziert werden. Dies ist selbstverständlich abhängig von der Modulgröße und angebrachten Exposition zur Sonne. Die Kosten für den selbst produzierten Strom belaufen sich auf rund 10 Cent pro Kilowattstunde und betragen damit nur rund ein Drittel des Strompreises aus dem öffentlichen Stromnetz.

    Der Einbau einer solchen Anlage macht sich daher auch im Geldbeutel positiv bemerkbar und leistet nebenbei einen Beitrag zur Energiewende.


    Weitere Informationen:


    Solar Power


  • Ober-Ramstadt ist Klima-Kommune


    Klima-Kommune


    Die Klima-Kommunen sind ein Bündnis hessischer Städte, Gemeinden und Landkreise, die sich für den Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels engagieren. Gemeinsames Ziel ist es, den Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und sich an verändernde klimatische Bedingungen anzupassen.

    Das Bündnis bietet eine zentrale Plattform für alle Mitgliedskommunen und unterstützt diese bei dem Ziel, die CO2-Emissionen zu reduzieren und Maßnahmen zur Anpassung an veränderte klimatische Bedingungen, u.a. durch Beratungsangebote und verbesserte Fördermöglichkeiten, umzusetzen. Grundlage dafür ist ein von der Kommune zu erstellender „Aktionsplan“, der die individuellen Maßnahmen und Ziele der Klimaschutzbemühungen definiert und dokumentiert.



  • Energiewendemonitor für Ober-Ramstadt


    Energiewendemonitor für Ober-Ramstadt


    Mit dem Energiewendemonitor der ENTEGA steht eine digitale Übersicht zur regenerativen Erzeugung, dem aktuellen Verbrauch sowie der rechnerischen Eigenversorgungsquote in Ober-Ramstadt zur Verfügung. Die digitale Daten-Plattform macht den Stand der Energiewende im Versorgungsgebiet Ober-Ramstadt transparent.

    Der Energiewendemonitor zeigt auf einen Blick, wie viel regenerative Energie aus Wind, Sonne sowie Biomasse erzeugt wird. Die ermittelte Energieerzeugung wird dem tatsächlichen Stromverbrauch der privaten Haushalte, kommunalen Liegenschaften und Gewerbe/Industrie gegenübergestellt. Die Daten werden alle 15 Minuten aktualisiert und sind dadurch echtzeitbasierend.




    Detaillierte Ansicht öffnen (Quelle: ENTEGA)


  • Integriertes Klimaschutzkonzept Landkreis Darmstadt-Dieburg


    Integriertes Klimaschutzkonzept
    Landkreis Darmstadt-Dieburg


    Bis 2050 will Hessen seinen Bedarf an Strom und Wärme vollständig aus erneuerbaren Energiequellen decken.

    Vor diesem Hintergrund hat der Landkreis Darmstadt Dieburg ein integriertes Klimaschutzkonzept erstellt. Hier wurden Energieverbräuche und CO2-Bilanzen in den Sektoren Stromversorgung, Wärmeversorgung und Mobilität ermittelt. Es legt im Ergebnis auf kommunaler Ebene perspektivische Energieeinsparpotenziale bei Umsetzung verstärkter Klimaschutzbemühungen dar und gibt den Kommunen einen Handlungsleitfaden mit möglichen Klimaschutzmaßnahmen an die Hand.


    Die Klimaschutzmaßnahmen beinhalten Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden (Gebäudehülle und Heizungsanlagen) und den Ausbau regenerativer Energiequellen (Solar, Biomasse, Kraft-Wärme-Kopplung und Wind) als Hauptansatzpunkte zur Umsetzung der Energiewende.

    Ober-Ramstadt setzt fortlaufend Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz im kommunalen Gebäudebestand um. Die Stadt unterstützt den Ausbau regenerativer Energiegewinnung und fördert die Elektromobilität.


    Beispielhafte Maßnahmen sind:

    • Energetische Gebäudesanierung (Rathaus und Ballsporthalle)
    • Nutzung von Solarenergie (Rathausdach, Kindertagesstätte Ackermann)
    • Austausch von Leuchtmitteln im öffentlichen Gebäudebestand und im Straßenraum durch energieeffiziente LED-Beleuchtung
    • Umstellung des städtischen Fuhrparks auf Elektromobilität und Hybridtechnologie
    • Entwicklung eines Windparks am „Silberberg“


    Integriertes Klimaschutzkonzept:


  • Solarenergie


    Solarkataster


    Das Potenzial der Solarenergie ist noch bei weitem nicht ausgeschöpft. Das hessische Solarkataster gibt einen Überblick über die Nutzungspotenziale der Solarenergie für Photovoltaik und Solarthermie.

    Es gibt zu jeder Dachfläche Auskunft über die mögliche Eignung, den passenden Modultyp, den möglichen Ertrag und die CO2-Einsparung sowie das erforderliche Investitionsvolumen.


    Hier geht’s zum Solar-Kataster:


  • Elektromobilität und Ladeinfrastruktur


    Elektromobilität


    Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

    Am 6.10.2020 hat Bundesminister Andreas Scheuer bei der Eröffnung der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur bekanntgegeben, dass erstmals auch private Ladestationen für Elektroautos an Wohngebäuden gefördert werden. Informationen zur Förderrichtlinie:



    Weiterführende Informationen zum Themengebiet Mobilität und Verkehr:


    Navigation app concept illustration


  • Energieeffiziente Gebäude


    Energieeffiziente Gebäude


    Einen großen Teil des Energieeinsparpotenzials bergen die Wärmegewinnungsanlagen privater Wohngebäude und deren Gebäudehülle. Zur Verbesserung der Energiebilanz des Gebäudebestandes stellen Land und Bund Fördermöglichkeiten in Form von Investitionszuschüssen oder vergünstigten Krediten zur Verfügung.

    Die Energieberatungsstelle der Verbraucherzentrale mit Sitz im Kreishaus Darmstadt Dieburg berät und informiert (kostenfreie Hotline 0800 - 809 802 400) zu den Themen Stromsparen, Wärmedämmung, Heiztechnik und erneuerbare Energien.


    Weiterführende Informationen zu diesem Thema:


Verwandte Themen

Kontakt


Keine Abteilungen gefunden.