Woche 1:
Der Auftakt fand in Ober-Ramstadt mit einer öffentlichen Kaffeesprechstunde statt, die von rund 20 Bürgerinnen und Bürgern besucht wurde. Am Donnerstag folgte der Besuch bei Jens de Jonge, der mit dejongelifecoach ein junges Unternehmen im Bereich Trauerbegleitung und Coaching gegründet hat. Anschließend stand ein Termin bei der Raumausstattung Buchert auf dem Programm: Melanie Jöckel führt den Betrieb seit über 20 Jahren, engagiert sich in Verbänden und ist zudem als Prüferin bei der Handwerkskammer tätig – ein beeindruckendes Beispiel für gelebtes Handwerk.
Woche 2:
Am Montag war die Sommertour mit einer Kaffeesprechstunde am neuen Spielplatz in Wembach-Hahn zu Gast. Dort nutzten Bürgerinnen und Bürger sowie Spielplatzbesucher die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre ins Gespräch zu kommen.
Am Dienstag folgte ein Besuch bei AV Wellness in Ernsthofen. Inhaberin Nannapat Matthes bietet seit 2023 traditionelle Thai-Massagen und Wellness-Anwendungen in einem gemütlichen Studio an.
Am Mittwoch stand Madeleines Traumgarage in Modau auf dem Programm. Inhaberin Madeleine Schad bietet Floristik und Dekoartikel an – mit einem besonderen Konzept: Auch außerhalb der Öffnungszeiten können Kundinnen und Kunden vorbeischauen und unkompliziert per Barzahlung oder PayPal einkaufen.
Woche 3:
Den Auftakt der dritten Woche bildete ein Besuch bei der SHP Sport Heilpraxis von Stefan und Rita Koch. Das Familienunternehmen besteht seit 2019 und bietet ein breites Angebot von E-Gym-Zirkeltraining über Personaltraining bis hin zu sportmedizinischen Anwendungen. Besonders hervorzuheben ist die Terrasse, die auch für Outdoor-Gymnastik genutzt wird.
Am gleichen Tag fand die Kaffeesprechstunde in Modau am Bücherschrank statt. Viele Bürgerinnen und Bürger kamen vorbei, um ihre Anliegen vorzubringen. Besonders diskutiert wurde die Situation in der Odenwaldstraße, die bei der Verkehrsschau im September erneut in den Blick genommen wird.
Am Dienstag ging es weiter zum „Radstall“ von Walter Klaproth. Das Geschäft bietet Fahrräder für Jung und Alt, umfangreiches Zubehör und Werkstattservice. Praktisch ist zudem der Schlauchautomat vor dem Laden, an dem man auch außerhalb der Öffnungszeiten Ersatz erhält.
Am Mittwoch wurde zur Kaffeesprechstunde in Rohrbach eingeladen. Aufgrund der hohen Temperaturen fand sie im Foyer des neuen Bürgerhauses statt. Viele Bürgerinnen und Bürger nahmen die Gelegenheit zum Austausch wahr – in angenehm kühler Atmosphäre entstanden lebendige Gespräche.
Der Donnerstag begann mit einem Besuch im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) in der MIAG-Anlage. Das MVZ ist eine zentrale Anlaufstelle für die medizinische Versorgung in Ober-Ramstadt und bietet verschiedene Fachrichtungen unter einem Dach – eine wichtige Einrichtung für die Stadt.
Anschließend besuchte Bürgermeister Silbereis den Verein „Junge Menschen für Afrika“ (JMfA). Mitgründerin Liane Stähle berichtete von den vielfältigen Projekten in Ruanda. Nächstes Jahr feiert der Verein sein 20-jähriges Bestehen. In dieser Zeit wurden rund 1,6 Millionen Euro an Spenden und Beiträgen gesammelt, die direkt in Bildungs- und Gesundheitsprojekte vor Ort flossen.
Am Freitag stand schließlich der Besuch bei „Ephesus“ von Familie Kinik auf dem Programm. Seit 24 Jahren bietet das Geschäft frisches Obst und Gemüse in Bio-Qualität sowie viele weitere Waren an und hat sich so einen großen Kundenstamm aufgebaut. Auch ein Lieferservice gehört zum Angebot.
Ebenfalls am Freitag folgte ein Termin beim Meisterbetrieb „Altun Heizung & Sanitär“. Sezai Altun gründete das Unternehmen 2010. Mit einem breiten Leistungsangebot rund um Umbau und Sanierung sowie großer Leidenschaft für sein Fach ist der Betrieb ein verlässlicher Ansprechpartner für viele Bürgerinnen und Bürger.
Die ersten drei Wochen der Sommertour zeigen: Ob beim direkten Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern oder bei Besuchen in Betrieben, Vereinen und Einrichtungen. Die Vielfalt und das Engagement in Ober-Ramstadt sind groß. Bürgermeister Silbereis zieht ein positives Zwischenfazit: „Der direkte Kontakt ist mir wichtig. In den Gesprächen erfahre ich viel über aktuelle Anliegen, Ideen und die Herausforderungen vor Ort. Diese Eindrücke nehme ich gerne mit in meine Arbeit im Rathaus.“