Stadtraum

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Natur und Landschaft

Insektenschutz - Erhaltung natürlicher Vielfalt


Nachhaltigkeit und Vielfalt für Ober-Ramstadt

Insekten bilden 70 Prozent der Tierarten weltweit. Neben ihren vielfältigen ökologischen Funktionen sind sie für die Kulturlandschaft wegen ihrer blütenbestäubenden Funktion von essenzieller Bedeutung. Die Insektenbestände sind seit Jahren im Rückgang. Ursachen hierfür sind der Verlust von Lebensräumen durch die Intensivierung der Landwirtschaft, den Einsatz von Bioziden und die „pflegeleichte“ Gestaltung von Freiflächen in den Ortslagen begründet.

Die Stadt Ober-Ramstadt unterstützt die Insekten durch eine blütenreiche Gestaltung von Pflanzflächen im öffentlichen Grün . Dort, wo es die Lage und der Nutzungszweck zulassen, sollen künftig in Zusammenarbeit mit den Schulen, Nahrungsinseln für Bienen und andere Insekten angelegt werden.

Städtische Flächen, die von Landwirten im Rahmen von Pacht- und Pflegeverträgen bewirtschaftet werden, enthalten künftig Nutzungsbeschränkungen und Bewirtschaftungsauflagen im Sinne einer Verbesserung der Biodiversität in der landwirtschaftlichen Flur. Hierzu zählen die Anlage von Ackerrandstreifen, die Pflege von Streuobstwiesen, der Erhalt und die Förderung von artenreichem Grünland.

Der Einsatz von glyphosathaltigen Unkrautvernichtern, die im Verdacht stehen Bienenpopulationen zu beeinträchtigen, sind auf städtischen Flächen untersagt.

 

Was können wir gemeinsam  tun?

Jeder kann einen Beitrag für mehr Naturschutz im eigenen Garten oder auf dem Balkon leisten. Ein strukturreicher Garten bietet einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen Lebensraum.
Mit folgenden Maßnahmen können Sie die heimische Tierwelt unterstützen:


Insektenhotels im Hammergarten.


Maßnahmen zur Unterstützung der heimischen Tierwelt:

  • Pflanzung von vorzugsweise heimischen Gehölze und Stauden, die Vögeln und Insekten Nistmöglichkeiten und Nahrung bieten
  • Anlage von Blühstreifen und Ecken für Wildkräuter, z. B. in Randbereichen oder ungenutzten Ecken des Gartens, die nur zwei bis dreimal jährlich gemäht werden
  • Anlage von Steinhaufen, Trockenmauern oder Wasserflächen. Sie bereichern den Lebensraum Garten und nebenbei auch seinen Aufenthalts- und Erholungswert
  • Belassen von Totholz, Reisig und Laub über Winter im Garten als Überwinterungsschutz für Kleintiere
    Anbringen von Nistkästen und Insektenhotels
  • Verzicht auf chemische Unkraut- und Schädlingsbekämpfung


Bitte verzichten Sie auf die Anlage von Schottergärten.

Die zunehmend um sich greifende Umwandlung von begrünten Vorgärten in sterilen Kies- und Steinwüsten nehmen den Insekten, Vögeln Gartenbewohnern jegliche Lebensgrundlage. Darüber hinaus wirken sie sich, vor dem Hintergrund künftiger Hitzesommer und Starkregenereignissenegativ auf Böden, Wasserhaushalt und Siedlungsklima aus,. Die  Vegetationsflächen tragen maßgeblich zur Temperaturregulierung und zu einem ausgeglichenen Wasserhaushalt bei. Vermeintlich pflegeleicht sind sie nur zu Beginn.

Aus den Flächen  keimt auch Unkraut auf und verursacht so einen enormen Pflegeaufwand. Häufig werden hierzu nicht selten chemische Unkrautbekämpfungsmitte eingesetzt .

Ein Schottergarten.
In solch Natur können sich die Insekten, Vögel, Tiere und Menschen wohlfühlen.


Informationen zur Vielfalt und Förderung des Artenschutzes:




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